Solarpanele

Solarpanelarten
Ein Solarpanel oder Photovoltaikmodul wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrischen Gleichstrom um. Für die Errichtung einer PV-Anlage werden in der Regel starre Ausführungen aus siliziumbasierten monokristallinen oder polykristallinen Strukturen verwendet, die auf einem Aluminiumrahmen montiert und mit einer Glasplatte abgedeckt sind.

Langlebig und wartungsfrei
Durch ihre starre Konstruktion und das Fehlen jeglicher beweglicher Teile sind PV-Module äußerst langlebig (übliche Lebensdauerangaben liegen bei 25 Jahren, manche Hersteller geben sogar 30 Jahre Garantie auf ihre Module) und weitgehend wartungsfrei.

Monokristalline PV-Module
Monokristalline PV-Module sind für ihren hohen Wirkungsgrad bekannt sind allerdings auch teurer als polykristalline Varianten. Ein 1:1-Vergleich in den Kosten lässt sich jedoch nicht so leicht anstellen, weil durch den höheren Wirkungsgrad weniger Module nötig sein können, um auf den gleichen Ertrag zu kommen. Gut können diese auch bei kleineren Dachflächen bzw. geringerem Platzangebot eingesetzt werden, weil sich mit ihnen hier immer noch ein guter Ertrag erzielen lässt. Monokristalline Solarzellen büßen bei diffusem Licht allerdings an Leistung ein. Bei Dachflächen, die nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann sich deren Wirkungsgrad daher reduzieren.
AS-6P30 250W-1
Polykristalline PV-Module
Polykristalline PV-Module sind deutlich preiswerter als ihre monokristallinen Pendants, haben aber einen nicht ganz so hohen Wirkungsgrad. Sie sind die am häufigsten eingesetzten Module. Sie bestehen ebenso aus Silizium, in ihrem Fall jedoch nicht ganz so rein. Diese kleinen Unreinheiten sorgen für mehr Lichtbrechungen, was deren geringere Effizienz erklärt. Auf größeren Dachflächen ist das jedoch oft von geringerer Bedeutung, weil sich dies durch die Verwendung von mehr Modulen leicht ausgleichen lässt.
Die richtige Wahl der Module für Ihre Anlage ist von Faktoren wie Dachfläche und erwünschtem Ertrag abhängig. Sprechen Sie am besten mit Ihrem suntastic.solar-Berater.

Formate und Leistungen
PV-Module sind in unterschiedlichen Formaten und mit unterschiedlicher Leistung erhältlich. Die Leistung eines Moduls wird in „Watt peak“ (Wp) angegeben. Der Wert entspricht der maximalen Leistung, die ein Modul unter Standard-Test-Bedingungen (STC) liefern kann. Übliche Werte für ein Modul liegen hier zwischen 240 und 300Wp.
Als Standard-Format für Solarpaneele hat sich eine Größenordnung von 1,6 x 1m durchgesetzt. Die genauen Maße variieren allerdings zwischen unterschiedlichen Herstellern. Manche von ihnen produzieren auch Module im Überformat – z.B. mit 2 x 1m. Solche Module werden gerne bei Großprojekten genutzt, weil sich damit die Montagekosten deutlich reduzieren lassen.

Vom Gleichstrom zum Wechselstrom
Wie bereites erwähnt, erzeugen PV-Module aus Licht Gleichstrom. Damit die gewonnene Energie in das (Haus-)Netz eingespeist werden kann, muss dieser Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Dies geschieht mit einem so genannten Wechselrichter.
Um auf die für den Wechselrichter nötige Eingangsspannung zu kommen, werden die einzelnen Module zu so genannten Strings zusammengeschaltet. Entsprechend muss der Wechselrichter auch zum Rest der Anlage passend dimensioniert werden.

Zu den Produkten

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Anfrage für eine Photovoltaik-Anlage

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