Sicher durch die Unwettersaison – worauf es bei PV-Anlagen jetzt ankommt

Tipps zur Vorbereitung, richtigen Technik und sicheren Installation

Extreme Wetterereignisse nehmen auch in Mitteleuropa spürbar zu – und mit ihnen die Anforderungen an die Sicherheit von Photovoltaikanlagen. Starke Gewitter mit Blitzschlag, Hagel, Sturmböen und lokale Überschwemmungen stellen erhebliche Risiken für PV-Systeme und Speichertechnik dar. In diesem Newsletter geben wir einen praxisnahen Überblick, wie Schäden verhindert werden können.

Blitz und Überspannung – hohe Schäden vermeiden

Blitzeinschläge, auch in weiterer Umgebung, können gefährliche Überspannungen auslösen. Die daraus resultierenden Spannungsspitzen breiten sich über Leitungen aus und können empfindliche Systemkomponenten wie Wechselrichter, Steuergeräte oder Batteriespeicher beschädigen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Installation normkonformer Blitz- und Überspannungsschutzsysteme auf AC- und DC-Seite
  • Fachgerechte Platzierung von Überspannungsschutzgeräten im Verteiler- und Zählerschrank

Raycap DC ÜSS 2 MPP

Unser Tipp aus dem Sortiment:

Wir führen leistungsstarke Überspannungsschutzlösungen von Raycap, z. B. mit wartungsfreier Strikesorb-Technologie – langlebig, sicher und erprobt im Einsatz.

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Zusätzlich bieten wir Feuerwehrschutzschalter von Santon, mit denen sich im Notfall alle DC-Leitungen automatisch oder ferngesteuert spannungsfrei schalten lassen – für maximale Sicherheit bei Brandeinsätzen.

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Hagel – unterschätztes Risiko für Solarmodule

Immer häufiger treten schwere Hagelstürme mit großem Schadpotenzial auf. Besonders betroffen: Solarmodule mit unzureichender Schutzklasse. Bereits kleine Risse im Modulglas können die Leistung mindern oder langfristig zum Ausfall führen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Verwendung geprüfter Module mit hoher Hagelwiderstandsklasse (mind. Klasse 4, idealerweise Klasse 5)
  • Fachgerechte Montage mit Fokus auf gleichmäßiger Lastabtragung
  • Standortbewertung mit dem eHORA Hagelatlas zur Einschätzung lokaler Hagelrisiken HORA – Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria

Unser Tipp aus dem Sortiment:

Wir führen hochbelastbare Glas-Glas-Module von Solitek, zertifiziert für extreme Wetterbedingungen und mit Hagelklasse 5 – ideal für Standorte mit erhöhtem Schadensrisiko.

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Sturm – die Befestigung entscheidet

Sturmereignisse mit hohen Windgeschwindigkeiten bringen PV-Unterkonstruktionen an ihre Grenzen. Unsachgemäße Planung, fehlende Lastnachweise oder mangelhafte Verschraubungen können zu gefährlichen Schäden führen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Standortbezogene Planung unter Berücksichtigung von Windzonen, Dachart und Gebäudehöhe
  • Verwendung zertifizierter Montagesysteme mit dokumentierten Windlastnachweisen
  • Kontrolle der Verschraubungen bei regelmäßiger Wartung oder nach Unwetterereignissen

Unser Tipp aus dem Sortiment:

Wir unterstützen mit geprüften Befestigungssystemen inklusive optionaler Windzonenberechnung durch unsere Experten. So erhalten Sie verlässliche Systeme für dauerhaft sichere Verankerung – auch bei Extremwetter.

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Hochwasser – Gefahr für Speicher und Personen

Bei Starkregen oder lokalen Überflutungen besteht besonderes Risiko für Batteriespeicher in tiefergelegenen Räumen. Neben potenziellen Sachschäden können Gefahren für Personen entstehen – insbesondere durch Stromschlag oder Gasbildung bei beschädigten Zellen.

Empfohlene Maßnahmen:

  • Speicher nicht im Keller, sondern in hochwassersicheren Bereichen (z. B. EG oder Hauswirtschaftsraum) installieren
  • Aufstellung auf Podesten oder Sockeln, um Schutz vor Spritz- und Stehwasser zu gewährleisten
  • Wandbefestigte Systeme nutzen – z. B. von Enphase – als besonders sichere Alternative bei begrenztem Platz

Unser Tipp aus dem Sortiment:

Wir führen kompakte, auch wandmontierbare Speicherlösungen mit hoher Schutzklasse und flexiblem Installationszubehör für die sichere Platzierung außerhalb von Risikozonen.

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Die 8-Punkte-Checkliste für mehr Sicherheit in der Unwettersaison

  1. Standortgerechte Planung & fachgerechte Montage der PV-Anlage
  2. Auswahl hagelresistenter Module mit geprüfter Klassifizierung
  3. Berücksichtigung lokaler Wind- und Schneelastzonen
  4. Verwendung zertifizierter Befestigungssysteme mit Lastnachweisen
  5. Installation geprüfter Blitz- und Überspannungsschutztechnik
  6. Hochwassersichere Platzierung von Stromspeichern
  7. Durchführung von Sicht- und Funktionstests nach Unwettern
  8. Prüfung und ggf. Anpassung der Versicherungsdeckung

Fazit: Mit durchdachter Technik besser vorbereitet

Wetterextreme sind keine Ausnahme mehr, sondern Teil unserer Realität – gerade in den Sommermonaten. Als Fachbetrieb tragen Sie wesentlich dazu bei, dass PV-Anlagen sicher und zuverlässig betrieben werden – auch unter verschärften Bedingungen.

Bei Fragen zu Technik, Produkten oder Planung unterstützen wir Sie gerne.
Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie persönlich.