Kärnten

Förderung der Photovoltaik-Anlagen im Zuge der Wohnbau-Sanierung (seit 1.1.2021):

Sanierung von Eigenheim/-Wohnung/Miete:

* Haus/Wohnung älter als 5 Jahre
* keine Förderung in letzten 5 Jahren erhalten

* Förderung bis 8 kWp mit je 480 Euro/kWp, max 3840 Euro möglich

-> Richtlinien für Sanierung Kärnten

Förderung von betrieblichen PV-Eigenverbrauchsanlagen

  • Diese Richtlinie gilt für:
    • alle Betriebe
    • sonstige unternehmerisch tätige Organisationen (auch Privatzimmervermieter)
    • öffentliche Einrichtungen
    • Landwirte (sofern keine anderen Landesförderungen möglich sind)
    • gemeinnützige Vereine
  • tatsächlich förderbare Leistung hängt vom Eigenstromverbrauch ab
  • Muss mindestens 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden
  • 200,– Euro je kWp bzw. maximal 50% der Netto-Anschaffungskosten

-> Mehr Informationen

Neu: Förderung von Stromspeichern für PV-Anlagen in Gebäuden, die privat, öffentlich, gewerblich oder gemeinnützig genutzt werden 

Gefördert werden stationäre Stromspeicher (ausgenommen Blei-Speicher) für die Eigenverbrauchsoptimierung von PV-Anlagen.
Pro Standort werden maximal 10 kWh Nennkapazität gefördert
Nachweis für die überwiegende Eigennutzung des PV-Stromes muss gewährleistet sein

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschusses in Höhe von 50% der anerkennbaren Investitionskosten gewährt.

Für das Speichersystem ist eine 10-Jahres-Garantie notwendig.
Fördersatz: 350 Euro/kWh Nennkapazität

-> Information zur Speicherförderung

seit 1. Juni 2020 Förderung  von Photovoltaik-Anlagen kommunaler Gebäude

  • Diese Richtlinie gilt für:
    • Kärntner Gemeinden
    • Betriebe im überwiegenden Eigentum von Kärntner Gemeinden
  • Gesamt wird 1 Mio. zur Verfügung gestellt
  • Nicht kombinierbar mit OEMAG-Förderung
  • Nicht für Inselanlagen oder gebrauchte Module

-> Mehr Informationen

Wohnbauförderung
Eigenheim oder Ersterwerb von Wohnraum:
Die Gesamtbaukosten erhöhen sich um 2.400 Euro pro kWp, maximal bis zu 12.000 Euro für 5 kWp je Wohneinheit.

Wohnhaus-Sanierung:
Bei einer erstmaligen Errichtung einer Photovoltaikanlage ist die Höhe der förderbaren Kosten mit 4.000 Euro pro kWp, maximal bis zu 20.000 Euro für 5 kWp je Wohneinheit begrenzt.
Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und bei Wohnheimen ist die Höhe der förderbaren Kosten mit 3.000 Euro pro kWp, maximal bis zu 6.000 Euro für 2 kWp je Wohneinheit/Heimplatz begrenzt.

Mehrgeschossiger Wohnbau:
Die Gesamtbaukosten erhöhen sich bei der Errichtung einer Photovoltaikanlage im nachgewiesenem Ausmaß, höchstens jedoch um 3.000 Euro pro kWp und maximal bis zu 2 kWp je Wohneinheit/Heimplatz.

-> Richtlinien der Wohnbauförderung Kärnten

Informationen zur Anzeigen- und Genehmigungspflicht von PV-Anlagen

NEU: betriebliche PV-Anlagen und Ladestationen genehmigungsfrei
Die Bundesregierung hat per 1. März 2021 einen Erlass veröffentlicht, durch den betriebliche PV-Anlagen und Ladestationen grundsätzlich genehmigungsfrei sind.
Infos hier-> zum Erlass

  • Genehmigung nach Bauordnung
    • Bauanzeige nötig für PV-Anlage mit einer Kollektorfläche bis 40m²
    • Baugenehmigung nötig für PV-Anlage mit einer Kollektorfläche ab 41m²
  • Genehmigung nach Elektrizitätsgesetz
    Die elektrizitätswirtschaftsrechtliche Genehmigungspflicht besteht nicht für in die Gebäudehülle integrierte oder unmittelbar daran befestigte PV-Anlagen.
    Für Anlagen abseits vom Gebäude gilt folgendes:

    • keine Genehmigung notwendig für PV-Anlagen bis 5 kWp
    • vereinfachtes Genehmigungsverfahren für Anlagen von 6 – 500 kWp
    • ordentliches Genehmigungsverfahren für Anlagen ab 501 kWp
  • Genehmigung nach Raumordnung
    Für freistehende PV-Anlagen ist eine entsprechende Widmungsvoraussetzung vorgeschrieben. Photovoltaikanlagen dürfen nur auf Grünflächen errichtet werden, die im Flächenwidmungsplan als „Grünland-Photovoltaikanlage“ gewidmet sind.
  • Genehmigung nach Naturschutzgesetz
    In der freien Landschaft benötigt die Errichtung von PV-Anlagen sowie Freileitungen mit einer Netzspannung über 36 kV eine Bewilligung.
    Keine Bewilligung ist notwendig bei einer Kollektorfläche bis max. 40 m² sowie auf oder an Gebäuden und auf das als landwirtschaftliche Hofstelle gewidmete Fläche.

-> Informationen zu den Richtlinien

Fragen Sie auch in Ihrer Gemeinde nach, ob sie aktuell eine Förderung für Photovoltaik-Anlagen budgetiert hat.

(Für die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr.)

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